Texts

D – Die Verfasserin von Textaroma, Julia Christ, arbeitet seit knapp 20 Jahren als freie Journalistin, Texterin und Autorin. Sie bloggt, hat an Sachbüchern und Kriminalromanen mitgeschrieben sowie einen Liebesroman (Pseudonym: Julia Meller) veröffentlicht.

ENG – The writer of Textaroma, Julia Christ, has been working for more than 20 years both as freelance journalist and as an authress of fiction and non-fiction books. For instance she wrote a two collaborative crime novels and a love novel.

Journalistisches

Krimis

Sachbuch

Café Geschichten (Weblog)

Liebesroman „Mini küsst Jaguar“

Textprobe: (…)

Valerie hatte zuvor ein fantastisches Vier-Gänge-Menü für Sven und sich vorbereitet: Ingwer-Fenchelsalat, dann Krabben-Karotten-Suppe, als Hauptgang Ente mit Orangen-Lebkuchen-Sauce und Kartoffelgratin und zum Abschluss weißes Mousse au Chocolat mit Marzipansauce und Minzblättchen. Dazu Champagner, Kerzen und rot glitzerndes Herzkonfetti auf dem perfekt gedeckten Tisch.

Valerie hatte die Bilder von damals noch gestochen scharf vor Augen: Sven in seinem Büro mit seinem Kopf zwischen den entblößten Brüsten der wasserstoffblonden Praktikantin. Zwei Ordner und einen ganzen Papierstapel mussten die beiden im Eifer des Gefechtes vom Schreibtisch gefegt haben, denn als Valerie in Svens Büro getreten war, wäre sie fast darüber gestolpert. Später hatte Valerie dann allein und tränenüberströmt vor dem Vier-Gänge-Menü in der Wohnung gesessen.

Vor lauter Frust hatte sie dann alles allein aufgefuttert und schließlich die halbe Nacht vor der Kloschlüssel verbracht – so speiübel war ihr gewesen. Jenen 14. Februar würde sie wohl nie wieder vergessen.

Und doch war es schon knapp über ein Jahr her, dass sie sich von Sven nach diesem Desaster-Valentinstag getrennt hatte. Der nächste Valentinstag war dann ohne Mann und ohne gebrochenes Herz ins Land gegangen. Mit Unmengen an Trüffelschokolade und Gummibärchen sowie einem Stapel DVDs hatte Valerie es sich auf ihrem Sofa gemütlich gemacht. Sollten sich doch andere dem Liebeswahn hingeben.

„Valerie? Erde an Raumschiff! Hallooo!“ Trixi wedelte mit ihrer Hand dicht vor Valeries Gesicht herum, so als wolle sie eine Mücke verscheuchen.

„Wie? Was tust du da?“

„Ha! Wollte nur mal testen, ob …“

(…)